Die Diagnostik

Knochendichtemessung in Stuttgart

Was versteht man unter Knochendichtemessung?

Die Knochendensitometrie ist eine Technik zur Messung der Knochendichte. Sie wird in unser Orthopädiepraxis in Stuttgart Feuerbach häufig zur Diagnose und Behandlung von Osteoporose eingesetzt, einer Erkrankung, bei der die Knochen dünn und brüchig werden.

Die Knochendichtemessung kann auch zur
Überwachung der Auswirkungen einer Osteoporosebehandlung eingesetzt werden. Die Knochendichtemessung wird in der Regel mit der Dual-Energy-Röntgenabsorptiometrie (DXA) durchgeführt. Bei der DXA werden zur Messung der Knochendichte zwei verschiedene Energiestufen von Röntgenstrahlen verwendet.
Die Strahlenbelastung bei einer DXA-Untersuchung ist sehr gering.

Wie findet eine Knochendichtemessung statt?

Bei einer Knochendichtemessung liegen Sie auf dem Rücken auf einer Untersuchungsliege. Eine kleine Röntgenquelle und ein Detektor bewegen sich über ihren Körper. Die Röntgenstrahlen, die Ihren Körper durchdringen, werden von den verschiedenen Geweben in unterschiedlichem Maße absorbiert.

Die Menge der Absorption wird vom Detektor gemessen und zur Berechnung der Knochendichte verwendet. Für das Verfahren müssen Sie keine Kleidung ablegen. Möglicherweise werden Sie gebeten, Schmuck oder andere Gegenstände abzulegen, die die Röntgenbilder stören könnten. Idealerweise sollten Sie lockere, bequeme Kleidung tragen, die keine Metallknöpfe oder Reißverschlüsse hat. Die Knochendichtemessung ist ein schmerzloses und sicheres Verfahren. Es gibt keine Strahlenbelastung nach der Untersuchung und keine Notwendigkeit für eine spezielle Vorbereitung im Vorfeld.

Herausforderungen und Benefits

Eine der größten Herausforderungen bei der Knochendichtemessung besteht darin, präzise und zuverlässige Messwerte zu erhalten. Insbesondere bei Patienten mit sehr geringer Knochendichte können Ungenauigkeiten auftreten, die eine genaue Beurteilung erschweren.

Darüber hinaus kann die Positionierung des Patienten während der Messung das Ergebnis beeinflussen. Daher erfordert die Durchführung einer Knochendichtemessung eine sorgfältige Schulung und Erfahrung, um sicherzustellen, dass die Messungen konsistent und genau sind.

Trotz der mit seiner Anwendung verbundenen Herausforderungen bietet die Knochendichtemessung viele Vorteile. Sie ist ein nicht-invasives, sicheres und effizientes Verfahren zur Beurteilung des Risikos von Knochenbrüchen. Sie ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Knochenschwund, insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Osteoporose.

Anwendungsbereiche

Osteoporose-Diagnose: Die Knochendichtemessung ist ein wesentliches Verfahren zur Diagnose von Osteoporose, einer Erkrankung, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren. Durch die Messung der Knochendichte können Ärzte das individuelle Osteoporose-Risiko bestimmen und gezielte Behandlungsmaßnahmen ergreifen, um das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.

Frakturrisikobewertung: Die Knochendichtemessung liefert wichtige Informationen über das Frakturrisiko. Anhand der Ergebnisse kann der Arzt das individuelle Risiko einer Person für Knochenbrüche abschätzen und entsprechende präventive Maßnahmen ergreifen. Dies ist besonders wichtig bei Personen mit erhöhtem Frakturrisiko, wie ältere Menschen oder solche mit bereits bestehender Osteoporose.

Beurteilung von Skeletterkrankungen: Die Knochendichtemessung kann auch bei der Beurteilung von anderen Skeletterkrankungen, wie beispielsweise Osteomalazie oder Knochenmetastasen, eingesetzt werden. Sie liefert wertvolle Informationen über die Knochengesundheit und hilft Ärzten bei der Diagnose und Behandlungsplanung.

Zusammenfassend

Wenn Sie Bedenken wegen Osteoporose haben, sollten Sie mit uns darüber sprechen. Gemeinsam finden wir in unserer Orthopädiepraxis in Stuttgart Feuerbach heraus, ob eine Knochendichtemessung für Sie in Frage kommt.